ERB­RECHT





Viel zu häufig fällt eine Familie im Erbfall durch Erbschaftsstreitigkeiten auseinander. Dem sollte mit anwaltlicher Hilfe entgegen gewirkt werden.

Vor dem Erbfall

Eine Ursache hierfür ist, dass die rechtzeitige Regelung der erbrechtlichen Belange hinausgeschoben wird. Auch unklare Testamente führen in einer Vielzahl von Fällen zu kostspieligen Auseinandersetzungen zwischen den Erben bzw. den Bedachten und jenen, die ausgeschlossen sind.

Zwar kann der "letzte Wille" von nahezu jedem handschriftlich niedergelegt werden, die Erfahrung zeigt jedoch, dass das was gewollt und das was sich rechtlich hinter den gewählten Worten verbirgt nicht immer übereinstimmt. Um sicher zu gehen, dass der "letzte Wille" auch tatsächlich zum Tragen kommt, ist auch in Fällen eines handschriftlichen Testamentes rechtliche Beratung unabdingbar. Ein notarielles Testament hat darüber hinaus den Vorteil, dass es die Feststellung über die Testierfähigkeit des Erblassers enthält und nicht zuletzt den in der Regel denErbschein ersetzt.

Nicht zu vernachlässigen sind bei der Regelung der Erbfolge auch die steuerlichen Folgen.

Nach dem Erbfall

Ist der Erbfall erst einmal eingetreten, gilt mein Bestreben Ihre Interessen mit Nachdruck zu vertreten, dies jedoch zunächst durch Vermittlung mit dem Ziel eine konfliktfreie Abwicklung zu erreichen. Dieser Weg hat nicht nur das Ziel, den Familienfrieden zu bewahren, sondern auch Ihnen ein häufig langjähriges Gerichtsverfahren, welches bei komplizierten Nachlässen meist mit einem hohen Prozeßrisiko verbunden ist, zu ersparen. Auch hier gilt es, wie im Familienrecht, dass eine Versachlichung und der Dialog mit allen Beteiligten unabdingbar ist, um vorliegende Interessenkonflikte dauerhaft und erfolgreich aufzulösen.

Wird nach gemeinsamer Entscheidung der Gerichtsweg bestritten, werde ich Sie darin mit aller Entschiedenheit vertreten. 

Das sollten Sie wissen

Will man eine Erbschaft nicht annehmen, muß man sie innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnis der Erbschaft aktiv ausschlagen.
Ist kein Testament vorhanden, erlangt man Kenntnis durch das Wissen um den Tod des Erblasser und die gesetzliche Erbfolge.

Ist ein Testament vorhanden, erlangt man Kenntnis durch Mitteilung der Testamentseröffnung und des aus dem Testament resultierenden Erbrechtes.

Nichts tun führt zur Annahme der Erbschaft!